» Leistungen » Rechtsberatung nach deutschem Recht » Vindikation

Vindikation

Ein in Deutschland durchgeführtes Mahnverfahren und Erlass eines sogenannten Mahnbescheides ist die Erfolg versprechendste Lösung für diejenigen, die Forderungen gegen Schuldner aus Deutschland haben.


Das vereinfachte Mahnverfahren eignet sich für diejenigen Forderungen, denen voraussichtlich nicht widersprochen wird. Um dieses Verfahren einzuleiten muss eine Mahnung vorbereitet werden. Danach kann die Einleitung des Mahnverfahrens beim zuständigen Mahngericht beantragt werden.

 

a) Kein Widerspruch des Schuldners

Wird durch den Schuldner kein Widerspruch gegen den Mahnbescheid eingelegt, kann nach Ablauf von zwei Wochen ein Antrag auf Erlass eines Vollstreckungsbescheids gestellt werden. Aus dem Vollstreckungsbescheid kann nach Ablauf einer zweiwöchigen Frist ab seiner Zustellung an den Schuldner eine Zwangsvollstreckung betrieben werden.

 

b) Mit Widerspruch des Schuldners

Erhebt der Schuldner einen Widerspruch gegen den Mahn- oder Vollstreckungsbescheid, wird der Prozess nicht mehr im vereinfachten, sondern jetzt im normalen Zivilprozessverfahren fortgeführt. Bleibt die außergerichtliche Durchsetzung von Forderungen oder das Mahnverfahren erfolglos, ist eine Klage an das Gericht zu stellen. Das Gericht erlässt im Streitverfahren eine Entscheidung – hier einen Vollstreckungstitel. Im Falle einer effektiven Vollstreckung hat der Schuldner – anders als in Polen – sowohl die vorgerichtlichen, als auch die anfallenden Gerichtskosten zu tragen.


Bei Fragen nehmen Sie bitte Kontakt auf mit:

Lukasz Gawronski

Rechtsanwalt


Telefonnummer: +48 61 67 47 025
Faxnummer :        +48 61 67 47 029
E-Mail-Adresse:    info@goldenstein.pl